
Schweizer Haut lebt in der Höhe. Die UV-Strahlung nimmt pro tausend Höhenmeter um rund zehn Prozent zu, frischer Schnee reflektiert bis zu achtzig Prozent davon, und die Kälte verdeckt das Warnsignal, das uns im Flachland in den Schatten schickt.
Warum das wichtig ist
UV-Belastung ist der wichtigste beeinflussbare Risikofaktor für Hautkrebs und der Haupttreiber sichtbarer Alterung: Pigmentflecken, feine Linien, Elastizitätsverlust. Der Schaden summiert sich – eine sonnige Skiwoche zählt so viel wie ein Strandurlaub.
Was wirklich hilft
Ein Breitband-Sonnenschutz mit LSF 50, grosszügig aufgetragen und nach zwei Stunden erneuert. Lippen brauchen einen eigenen Stift. Eine Sonnenbrille mit UV-Filter schützt die Augen und die dünne Haut darum. Zwischen elf und fünfzehn Uhr Schatten suchen, wo es geht.
Haut, die schon viel Sonne gesehen hat
Sonnenschäden lassen sich beurteilen und bis zu einem gewissen Grad behandeln: Pigment- und Gefässlaser gegen Flecken und Rötungen, fraktionierte Laser für die Struktur – und vor allem ein jährlicher Hautcheck, damit sich nichts Ernsteres entwickelt.

